Energie speichern und selbst nutzen – so geht’s effizient

Energie speichern und selbst nutzen
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    Die Zeiten haben sich grundlegend gewandelt: Während die Einspeisevergütung für Solarstrom auf nur noch 11,2 Cent pro Kilowattstunde gesunken ist, klettern die Strompreise stetig nach oben. Gleichzeitig werden Solarmodule und Batteriespeicher immer günstiger.

    Diese Entwicklung macht den Eigenverbrauch von Solarstrom wirtschaftlich besonders attraktiv. Jede selbst erzeugte Kilowattstunde muss nicht teuer eingekauft werden. In Deutschland lassen sich problemlos 70 bis 75 Prozent des erzeugten Solarstroms im eigenen Haushalt verbrauchen.

    Das Prinzip ist simpel: Tagsüber produzierte Solarenergie wird zunächst direkt im Haus verbraucht. Überschüssiger Strom fließt in den Batteriespeicher. Erst wenn dieser vollständig geladen ist, wird überschüssige Elektrizität ins Netz eingespeist.

    Moderne Stromspeicher-Systeme mit Lithium-Eisenphosphat-Batterien erreichen über 10.000 Ladezyklen. Das macht sie zur langfristigen Lösung für mehr Energieautarkie im eigenen Zuhause.

    Warum Energieautarkie heute wichtiger denn je ist

    Die Unabhängigkeit vom Stromnetz wird zur strategischen Notwendigkeit für deutsche Haushalte. Steigende Energiepreise und ambitionierte Klimaziele machen dezentrale Energieversorgung zum Schlüssel einer nachhaltigen Zukunft. Die Bundesregierung plant bis 2045 Treibhausgasneutralität zu erreichen.

    Bis 2030 soll der Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch auf 80 Prozent steigen. Aktuell gewinnt Deutschland rund 58 Prozent des Stroms aus Wind, Sonne, Wasser und Biomasse. Diese Entwicklung verstärkt den Trend zur Energieautarkie ohne externe Energie.

    Unabhängigkeit vom Stromnetz als Zukunftstrend

    Die Unabhängigkeit vom Stromnetz entwickelt sich zum dominierenden Trend der Energieversorgung. Haushalte mit eigenen Speichersystemen reduzieren ihre Abhängigkeit von Netzschwankungen erheblich. Stromausfälle und Netzinstabilitäten verlieren dadurch ihren Schrecken.

    Dezentrale Energiesysteme bieten maximale Versorgungssicherheit. Sie funktionieren auch bei Netzproblemen zuverlässig weiter. Diese Autonomie wird besonders in Krisenzeiten zum entscheidenden Vorteil.

    Kosteneinsparungen durch reduzierten Netzbezug

    Eigenverbrauch erhöhen bedeutet direkte Kosteneinsparungen für Verbraucher. Die Differenz zwischen Einspeisevergütung und Strompreisen macht Eigenverbrauch wirtschaftlich attraktiv. Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart bares Geld.

    Netzentgelte und Steuern entfallen bei direkter Nutzung des eigenen Stroms. Diese Einsparungen summieren sich über die Jahre zu beträchtlichen Beträgen. Intelligente Speichersysteme maximieren diese Effekte zusätzlich.

    Umweltvorteile der dezentralen Energieversorgung

    Dezentrale Energieversorgung reduziert Übertragungsverluste im Stromnetz erheblich. Direkter Verbrauch vor Ort vermeidet lange Transportwege der Energie. 2024 mussten etwa 9,4 Terawattstunden erneuerbarer Strom per Redispatch abgeregelt werden.

    Lokale Speichersysteme helfen, diese Verschwendung zu vermeiden. Sie nehmen überschüssige Energie auf und geben sie bei Bedarf wieder ab. Das stabilisiert das Netz und reduziert CO₂-Emissionen nachhaltig.

    VorteilKonventionelle VersorgungEnergieautarkieEinsparung
    Stromkosten0,35 €/kWh0,12 €/kWh66% weniger
    VersorgungssicherheitNetzabhängigUnabhängig24/7 verfügbar
    CO₂-Emissionen366 g/kWh0 g/kWh100% weniger
    Übertragungsverluste6-8%0%Vollständig vermieden

    Moderne Stromspeicher für Zuhause: Technologien im Vergleich

    Der Markt für Stromspeicher entwickelt sich rasant und bietet vielfältige technologische Lösungen. Hausbesitzer können heute zwischen verschiedenen Speichersystemen wählen, die sich in Technologie, Leistung und Kosten unterscheiden. Die richtige Wahl hängt von individuellen Bedürfnissen und der geplanten Photovoltaik mit Batteriespeicher ab.

    Batteriespeicher sind die am weitesten verbreitete Speichertechnologie für private Haushalte. Sie wandeln elektrische Energie in chemische Energie um und speichern sie für späteren Gebrauch. Der Wirkungsgrad moderner Systeme liegt zwischen 85 und 95 Prozent.

    Lithium-Ionen-Batteriespeicher

    Lithium-Ionen-Technologie dominiert den Markt für Stromspeicher für Zuhause. Diese Systeme überzeugen durch hohe Energiedichte, lange Lebensdauer und guten Wirkungsgrad. Besonders Lithium-Eisenphosphat-Akkumulatoren (LiFePO4) bieten höhere Sicherheit und bessere Umwelteigenschaften.

    Die Tesla Powerwall 3 setzt neue Maßstäbe bei Stromspeichern für Zuhause. Mit 13,5 kWh Speicherkapazität und integriertem Wechselrichter bietet sie eine kompakte Lösung. Die Powerwall 3 erreicht eine Entladeleistung von bis zu 11,5 kW kontinuierlich.

    Das System arbeitet mit Lithium-Ionen-Technologie und bietet eine Garantie von 10 Jahren. Tesla verspricht eine Restkapazität von mindestens 70 Prozent nach dieser Zeit. Die nahtlose Integration in bestehende Photovoltaik mit Batteriespeicher macht sie besonders attraktiv.

    Sonnen ecoLinx

    Sonnen verwendet von Anfang an Lithium-Eisenphosphat-Akkumulatoren in der sonnenBatterie. Diese Technologie bietet höhere Sicherheit und längere Lebensdauer. Sonnen garantiert für seine Stromspeicher 10.000 Ladezyklen.

    Der ecoLinx kombiniert Energiespeicher mit intelligentem Energiemanagement. Das System lernt Verbrauchsmuster und optimiert automatisch die Energienutzung. Mit Kapazitäten von 5 bis 20 kWh deckt es verschiedene Haushaltsgrößen ab.

    BYD Battery-Box Premium HVS

    BYD bietet modulare Stromspeicher für Zuhause mit flexibler Erweiterbarkeit. Das Premium HVS System startet bei 2,56 kWh und lässt sich auf bis zu 22,1 kWh erweitern. Die Lithium-Eisenphosphat-Technologie sorgt für hohe Sicherheit.

    Das System arbeitet mit Hochvolt-Technologie und erreicht Wirkungsgrade von über 95 Prozent. BYD gewährt 10 Jahre Garantie auf seine Batteriespeicher. Die modulare Bauweise ermöglicht nachträgliche Kapazitätserweiterungen.

    SpeichersystemKapazität (kWh)TechnologieGarantie (Jahre)Wirkungsgrad (%)
    Tesla Powerwall 313,5Lithium-Ionen1090
    Sonnen ecoLinx5-20LiFePO41093
    BYD Premium HVS2,56-22,1LiFePO41095

    Alternative Speichertechnologien

    Neben Lithium-Ionen-Systemen entwickeln sich alternative Technologien für Stromspeicher. Diese bieten spezielle Vorteile für bestimmte Anwendungen. Superkondensatoren nutzen physikalische Prozesse und punkten mit hoher Leistungsdichte und langer Lebensdauer.

    Salzwasserbatterien von Aquion Energy

    Salzwasserbatterien verwenden ungiftige Materialien und bieten hohe Sicherheit. Diese Technologie arbeitet ohne brennbare oder explosive Stoffe. Aquion Energy entwickelte Systeme mit Natriumionen-Technologie für stationäre Anwendungen.

    Die Lebensdauer von Salzwasserbatterien übertrifft herkömmliche Lithium-Systeme deutlich. Sie vertragen tiefe Entladungen ohne Schäden. Allerdings ist die Energiedichte geringer als bei Lithium-Ionen-Speichern.

    Redox-Flow-Batterien

    Redox-Flow-Batterien speichern Energie in flüssigen Elektrolyten. Diese Technologie ermöglicht unabhängige Skalierung von Leistung und Kapazität. Für große Stromspeicher für Zuhause bieten sie interessante Vorteile.

    Die Systeme haben praktisch unbegrenzte Ladezyklen und lange Lebensdauer. Redox-Flow-Batterien eignen sich besonders für Langzeitspeicherung. Derzeit sind sie jedoch noch teurer als Lithium-Systeme.

    Die Zukunft der Energiespeicherung liegt in der Vielfalt der Technologien. Jede hat ihre spezifischen Stärken für unterschiedliche Anwendungen.

    Die Wahl des optimalen Speichersystems hängt von individuellen Anforderungen ab. Lithium-Ionen-Batterien dominieren aktuell durch ihre ausgewogenen Eigenschaften. Alternative Technologien gewinnen jedoch an Bedeutung für spezielle Anwendungen und langfristige Perspektiven.

    Energie speichern und selbst nutzen: Photovoltaik optimal kombinieren

    Die optimale Verknüpfung von Solarstromerzeugung und Energiespeicherung bildet das Herzstück einer effizienten Eigenversorgung. Moderne Haushalte können durch die geschickte Integration von Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern ihre Stromkosten erheblich reduzieren. Der Schlüssel liegt in der intelligenten Steuerung der Energieflüsse zwischen Erzeugung, Speicherung und Verbrauch.

    Ohne Speichersystem fließt überschüssiger Solarstrom direkt ins öffentliche Netz. Die Einspeisevergütung liegt jedoch deutlich unter dem regulären Strompreis. Diese Differenz von 20 bis 30 Cent pro Kilowattstunde macht die Eigennutzung wirtschaftlich besonders attraktiv.

    Solarstrom speichern für maximalen Eigenverbrauch erhöhen

    Die Eigenverbrauchsquote steigt durch effektives Solarstrom speichern von typischen 30 Prozent auf über 70 Prozent. Tagsüber produzierte Energie steht abends und nachts zur Verfügung. Dies reduziert den teuren Netzbezug erheblich.

    Moderne Photovoltaik-Speicher arbeiten mit hohen Wirkungsgraden von über 95 Prozent. Die Verluste beim Laden und Entladen bleiben minimal. Intelligente Batteriesysteme erkennen automatisch, wann gespeichert und wann verbraucht werden soll.

    Die Dimensionierung des Speichers richtet sich nach dem individuellen Verbrauchsprofil. Eine Faustformel besagt: Pro Kilowatt Photovoltaikleistung sollte eine Kilowattstunde Speicherkapazität eingeplant werden. Größere Speicher erhöhen zwar die Autarkie, verschlechtern aber oft die Wirtschaftlichkeit.

    Intelligente Energiemanagementsysteme

    Moderne Energiemanagementsysteme optimieren automatisch die Verteilung des Solarstroms. Sie koordinieren Erzeugung, Speicherung und Verbrauch in Echtzeit. Wetterprognosen und Verbrauchsmuster fließen in die Steuerung ein.

    Diese Systeme kommunizieren mit allen Komponenten der Anlage. Wechselrichter, Batteriespeicher und Verbraucher werden zentral koordiniert. Die Anschaffungskosten variieren je nach Anbieter und Leistungsumfang um mehrere hundert Euro.

    SMA Sunny Home Manager 2.0

    Der SMA Sunny Home Manager 2.0 gilt als Marktführer im Bereich intelligenter Energiesteuerung. Das System überwacht kontinuierlich Erzeugung und Verbrauch. Überschüssige Energie wird automatisch in den Batteriespeicher geleitet oder an flexible Verbraucher weitergegeben.

    Besonders effektiv arbeitet das System mit Wärmepumpen und Elektrofahrzeug-Ladestationen zusammen. Diese Großverbraucher werden bevorzugt dann aktiviert, wenn ausreichend Solarstrom verfügbar ist. Die intuitive App ermöglicht die Fernsteuerung und Überwachung aller Energieflüsse.

    KOSTAL Smart Energy Meter

    Das KOSTAL Smart Energy Meter bietet eine kostengünstige Alternative für kleinere Anlagen. Es misst präzise alle Energieflüsse im Haushalt. Die gesammelten Daten werden zur Optimierung der Speichersteuerung genutzt.

    Das System erkennt automatisch Verbrauchsspitzen und passt die Batterieentladung entsprechend an. Durch die intelligente Prognose wird der Speicher optimal für die Abendstunden vorbereitet. Die Installation erfolgt einfach über den Zählerschrank.

    Lastmanagement und Verbrauchsoptimierung

    Intelligentes Lastmanagement verschiebt Stromverbrauch in sonnenreiche Stunden. Typische flexible Verbraucher sind Ladestationen für E-Autos und Wärmepumpen. Diese Geräte können ihre Betriebszeiten an die Solarstromerzeugung anpassen.

    Waschmaschinen, Geschirrspüler und Trockner lassen sich ebenfalls zeitgesteuert betreiben. Smart-Home-Systeme automatisieren diese Prozesse vollständig. Der Nutzer profitiert von maximaler Eigenverbrauchsquote ohne Komfortverlust.

    Die Kombination aus Solarstrom speichern und intelligentem Lastmanagement maximiert die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaikanlage. Haushalte erreichen so Eigenverbrauchsquoten von bis zu 80 Prozent. Die Investition in Speicher und Steuerungstechnik amortisiert sich durch die eingesparten Stromkosten meist innerhalb von acht bis zwölf Jahren.

    Solarspeicher kaufen: Planung und Installation

    Beim Solarspeicher kaufen stehen Hausbesitzer vor wichtigen Entscheidungen bezüglich Dimensionierung und Installation. Eine sorgfältige Planung ist entscheidend für die optimale Nutzung der gespeicherten Solarenergie. Die richtige Speichergröße und professionelle Installation bestimmen maßgeblich die Wirtschaftlichkeit der gesamten Anlage.

    Dimensionierung nach Verbrauchsprofil

    Die Speichergröße richtet sich nach dem individuellen Stromverbrauch des Haushalts. Für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt kann von einem Jahresstromverbrauch von etwa 4.500 Kilowattstunden ausgegangen werden. Diese Zahl dient als wichtiger Richtwert für die Speicherplanung.

    Experten empfehlen, den Stromverbrauch der letzten fünf Jahre zu analysieren. Diese Langzeitbetrachtung zeigt saisonale Schwankungen und Verbrauchstrends auf. Nur so lässt sich der Solarspeicher optimal auf die tatsächlichen Bedürfnisse abstimmen.

    Das Verbrauchsprofil umfasst auch die zeitliche Verteilung des Strombedarfs. Haushalte mit hohem Tagesverbrauch benötigen andere Speicherlösungen als solche mit verstärktem Abendverbrauch. Eine detaillierte Lastganganalyse hilft bei der präzisen Dimensionierung.

    Auswahlkriterien für den optimalen Speicher

    Verschiedene technische Parameter bestimmen die Qualität und Eignung eines Solarspeichers. Die wichtigsten Kriterien sollten vor dem Kauf sorgfältig geprüft werden. Eine fundierte Auswahl sichert langfristige Zufriedenheit und Wirtschaftlichkeit.

    Die nutzbare Speicherkapazität hängt von der maximalen Entladetiefe ab. Moderne Lithium-Ionen-Speicher erreichen Entladetiefen von 90 bis 95 Prozent. Dies bedeutet, dass nahezu die gesamte gespeicherte Energie genutzt werden kann.

    Bei der Kapazitätsplanung gilt die Faustregel: Ein Kilowattstunde Speicherkapazität pro 1.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch. Für den Vier-Personen-Haushalt wären somit etwa 4,5 kWh Speicherkapazität optimal dimensioniert.

    Wirkungsgrad und Lebensdauer

    Für eine effiziente Energieübertragung sollte der Gesamtwirkungsgrad eines Solarstromspeichers möglichst hoch sein. Hochwertige Systeme erreichen Wirkungsgrade von über 95 Prozent. Jedes Prozent mehr bedeutet weniger Energieverluste und höhere Wirtschaftlichkeit.

    Die Lebensdauer moderner Solarspeicher beträgt 15 bis 20 Jahre. Hersteller gewähren oft Garantien auf 80 Prozent der ursprünglichen Kapazität nach 10.000 Ladezyklen. Diese Werte sollten beim Vergleich verschiedener Systeme berücksichtigt werden.

    “Ein qualitativ hochwertiger Solarspeicher amortisiert sich durch die eingesparten Stromkosten bereits nach wenigen Jahren und trägt langfristig zur Energieunabhängigkeit bei.”

    Professionelle Installation und Inbetriebnahme

    Die Installation eines Energiemanagementsystems wird von einem Fachbetrieb durchgeführt. Nur qualifizierte Elektriker dürfen Arbeiten am Zählerschrank und der Hausinstallation vornehmen. Die fachgerechte Installation gewährleistet Sicherheit und optimale Systemleistung.

    Der Installationsprozess umfasst mehrere Schritte. Zunächst erfolgt die Montage des Speichersystems im Keller oder Technikraum. Anschließend werden die elektrischen Verbindungen zur Photovoltaikanlage und zum Hausanschluss hergestellt.

    Nach der Installation folgt die Systemkonfiguration und Inbetriebnahme. Moderne PV-Stromspeicher verfügen über intelligente Steuerungssysteme, die eine optimale Energieverteilung ermöglichen. Die Einstellungen werden individuell an das Verbrauchsprofil angepasst.

    Förderungen und KfW-Programme 2024

    Ein Energiemanagementsystem ist förderfähig – von der Mess- und Steuertechnik bis hin zu den Systemen zur Optimierung der Energieströme. Die Bundesregierung unterstützt private Investitionen in Energiespeicher durch verschiedene Programme.

    Seit 2024 können Solarspeicher steuerlich abgesetzt werden. Die Mehrwertsteuer auf Photovoltaikanlagen und Speichersysteme entfällt komplett. Dies reduziert die Anschaffungskosten erheblich und verbessert die Wirtschaftlichkeit.

    Zusätzlich bieten einzelne Bundesländer eigene Förderprogramme an. Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg gewähren Zuschüsse für Batteriespeicher. Die Förderbeträge variieren je nach Speicherkapazität und können mehrere tausend Euro betragen.

    Antragsteller sollten Förderanträge vor Beginn der Maßnahme stellen. Die Kombination verschiedener Förderprogramme ist oft möglich und maximiert die finanzielle Unterstützung. Eine frühzeitige Beratung durch Fachbetriebe hilft bei der optimalen Fördernutzung.

    Fazit

    Die Kombination aus Photovoltaik und modernen Batteriespeichern ermöglicht Hausbesitzern eine neue Dimension der Energieautarkie. Mit Eigenverbrauchsquoten von 70-75 Prozent wird die Differenz zwischen Strompreisen und Einspeisevergütung optimal genutzt.

    Lithium-Eisenphosphat-Systeme mit über 10.000 Ladezyklen bieten langfristige Investitionssicherheit. Die Integration in Smart-Home-Systeme erhöht nicht nur die Energieeffizienz, sondern steigert auch Wohnkomfort und Sicherheit erheblich.

    Private Stromspeicher leisten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und den Klimazielen bis 2045. Dezentrale Energieversorgung stabilisiert das Stromnetz und reduziert die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen.

    Zukünftige Entwicklungen versprechen noch intelligentere Energiemanagementsysteme und innovative Speichertechnologien. Die wachsende Bedeutung dezentraler Energieversorgung macht jeden Hausbesitzer zum aktiven Teil der Energiewende.

    Professionelle Beratung und fachgerechte Installation sind entscheidend für den optimalen Betrieb. Nur so lassen sich die vollen Potenziale moderner Speichersysteme ausschöpfen und langfristige Kosteneinsparungen realisieren.

    FAQ

    Wie funktioniert das Speichern und Eigennutzen von Solarstrom?

    Solarstrom wird zunächst direkt für den Eigenverbrauch im Haushalt genutzt. Überschüssige Energie wird in Batteriespeichern zwischengespeichert und erst bei vollständiger Speicherladung ins Netz eingespeist. Moderne Lithium-Eisenphosphat-Batterien mit über 10.000 Ladezyklen ermöglichen eine langfristige und effiziente Energiespeicherung für den späteren Verbrauch.

    Warum ist Energieautarkie heute so wichtig?

    Die Unabhängigkeit vom Stromnetz wird durch die ambitionierten Klimaziele der Bundesregierung und die deutsche Energiewende verstärkt. Die wirtschaftlichen Vorteile ergeben sich aus der Differenz zwischen niedrigen Einspeisevergütungen und hohen Strompreisen. Dezentrale Energieversorgung trägt zur Netzstabilität bei und reduziert die Problematik der Abregelung erneuerbarer Energien.

    Welche Stromspeicher-Technologien gibt es für Zuhause?

    Lithium-Ionen-Batteriespeicher sind die marktführende Lösung, wobei spezielle Produkte wie Tesla Powerwall 3, Sonnen ecoLinx und BYD Battery-Box Premium HVS verfügbar sind. Lithium-Eisenphosphat-Technologie überzeugt durch Sicherheit, Langlebigkeit und Umweltfreundlichkeit. Alternative Technologien wie Salzwasserbatterien und Redox-Flow-Batterien bieten zukunftsweisende Optionen.

    Wie kann ich meinen Eigenverbrauch maximieren?

    Durch intelligente Energiemanagementsysteme wie den SMA Sunny Home Manager 2.0 oder KOSTAL Smart Energy Meter lassen sich Energieflüsse automatisiert optimieren. Diese Systeme steuern flexible Verbraucher wie Wallboxen und Wärmepumpen intelligent, um Solarstrom optimal zu nutzen. Die Kostendifferenz von 20-30 Cent pro Kilowattstunde zwischen Eigenverbrauch und Netzeinspeisung macht dies wirtschaftlich attraktiv.

    Wie dimensioniere ich meinen Solarspeicher richtig?

    Die Dimensionierung erfolgt anhand des Verbrauchsprofils – ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt mit 4.500 kWh Jahresverbrauch dient als Referenz. Wichtige Auswahlkriterien sind Speicherkapazität, Entladetiefe, Wirkungsgrad und erwartete Lebensdauer. Eine Analyse des historischen Stromverbrauchs über fünf Jahre hilft bei der optimalen Dimensionierung.

    Welche Förderungen gibt es 2024 für Stromspeicher?

    Für 2024 stehen verschiedene KfW-Programme und BAFA-Förderungen zur Verfügung. Stromspeicher sind steuerlich abzugsfähig, und es gibt spezielle Förderprogramme für die Kombination von Photovoltaik mit Batteriespeichern. Eine professionelle Beratung hilft dabei, alle verfügbaren Förderoptionen optimal zu nutzen.

    Ist eine professionelle Installation notwendig?

    Ja, eine professionelle Installation durch qualifizierte Fachbetriebe ist unbedingt erforderlich. Die Installation umfasst notwendige Arbeiten am Zählerschrank und die ordnungsgemäße Integration in das Hausstromnetz. Regelmäßige Wartung und Systemüberprüfungen sind wichtig für die optimale Funktion und Sicherheit des Speichersystems.

    Wie hoch sind die Einsparpotenziale durch Eigenverbrauch?

    Eigenverbrauchsquoten von 70-75 Prozent sind durch moderne Speichersysteme erreichbar und wirtschaftlich sehr attraktiv. Das erhebliche Einsparpotenzial ergibt sich aus der Differenz zwischen hohen Strompreisen und niedrigen Einspeisevergütungen. Die Amortisation erfolgt durch die kontinuierlichen Einsparungen beim Netzbezug.

    Welche Rolle spielen Smart-Home-Systeme bei der Energiespeicherung?

    Smart-Home-Systeme ermöglichen die Integration von Energiespeichern in intelligente Haussteuerungen, die nicht nur Energieeffizienz, sondern auch Komfort und Sicherheit erhöhen. Moderne Energiemanagementsysteme optimieren automatisch die Energieflüsse und koordinieren verschiedene Verbraucher für maximale Effizienz.

    Wie lange halten moderne Batteriespeicher?

    Moderne Lithium-Eisenphosphat-Systeme erreichen über 10.000 Ladezyklen und bieten damit langfristige Investitionssicherheit. Die technologischen Fortschritte bei Batteriespeichern haben die Lebensdauer erheblich verlängert, wodurch sich die Wirtschaftlichkeit der Systeme deutlich verbessert hat.

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